Aktuelles

18.07.2019

Hamburg tritt dem Deutschen Erbbaurechtsverband bei – Dressel: Intensiver Austausch ist zur Stärkung des Erbbaurechts in Hamburg hilfreich

Hamburg ist mit dem zur Finanzbehörde gehörenden Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) dem Deutschen Erbbaurechtsverband e.V. beigetreten. Der Verband mit Sitz in Berlin ist zentraler Ansprechpartner rund um das Thema Erbbaurecht in Deutschland. In der 2013 gegründeten Interessenvertretung haben sich namhafte Erbbaurechtsausgeber zusammengeschlossen. Für die Stadt Hamburg verwaltet der LIG insgesamt rund 4.400 Erbbaurechte.

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Finanzsenator und Verwaltungsratsvorsitzender des LIG Dr. Andreas Dressel: „In Hamburg hat das Erbbaurecht eine lange Tradition. Und gerade in Zeiten eines angespannten Immobilienmarktes kommt diesem Instrument auch wieder eine stärkere Bedeutung zu. Im Sinne einer nachhaltigen, sozialen Bodenpolitik spielt das Erbbaurecht für uns eine zentrale Rolle. Wir wollen es stärken und da ist der intensive Austausch über den Verband hilfreich. Der Deutsche Erbbaurechtsverband leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag, um das Erbbaurecht in Deutschland zu stärken und zu fördern, insofern freuen wir uns als Mitglied auf den weiteren Interessenaustausch und die Zusammenarbeit.“

Hans-Christian Biallas, Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbands: „Der Deutsche Erbbaurechtsverband freut sich sehr über die Hansestadt Hamburg als neues Mitglied. Viele Städte und Gemeinden beschäftigen sich aktuell angesichts der Situation auf dem Wohnungsmarkt verstärkt mit der Vergabe von Erbbaurechten. Unser Verband bietet Ihnen dabei kompetente Beratung und ein Forum, um sich untereinander auszutauschen.“

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09.07.2019

Fachtagung „Mit Erbbaurechten günstig bauen, wohnen und wirtschaften“ am 13. und 14.11.2019

Seit 1919 besteht das deutsche Erbbaurecht. Heute ist es aktuell wie selten. Denn während Mieten und Bodenpreise steigen, setzen immer mehr Kommunen in Deutschland auf Erbbaurechte, anstatt ihre Grundstücke zu verkaufen. Deshalb laden der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. und der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw) am 13. und 14.11.2019 zur Fachtagung „100 Jahre Erbbaurecht – mit Erbbaurechten günstig bauen, wohnen, wirtschaften“ nach Frankfurt am Main ein. 

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Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung des Erbbaurechts für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Geschosswohnungsbau. Hierzu stellt Christian Huttenloher vom Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (DV) eine aktuelle Studie vor. Dirk Braune von der Kreisbaugesellschaft Waiblingen berichtet von seinen praktischen Erfahrungen. Außerdem ist eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bezahlbares Wohnen auf Erbbaurechten“ geplant. 

Die Keynote-Rede übernimmt Professor Dr. Johanna Schmidt-Räntsch, Richterin am Bundesgerichtshof. Grußworte kommen von Professor Dr. Jürgen Aring, Vorstand des vhw, und Hans-Christian Biallas, Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes. Zu den Vortragenden gehören außerdem Matthias Barthauer von Jones Lang LaSalle, Michael Jung von der Continuum Captital Investment Management GmbH, Dr. Ulrich Kriese von der Stiftung Edith Maryon sowie Dr. Matthias Nagel vom Deutschen Erbbaurechtsverband. 

Neben den Vorträgen bietet die Tagung viel Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Netzwerken. 

 

„100 Jahre Erbbaurecht – mit Erbbaurechten günstig bauen, wohnen, wirtschaften“ auf einen Blick: 

Wann? 13. und 14.11.2019

Wo? mainhaus Stadthotel, Lange Straße 26, 60311 Frankfurt am Main

Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt 495 Euro. Mitglieder des Deutschen Erbbaurechtsverbands sowie des vhw zahlen 395 Euro. 

Weitere Information und Anmeldung unter www.vhw.de

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02.07.2019

Baulandkommission empfiehlt stärkere Nutzung von Erbbaurechten

Am 02.07.2019 gab das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Empfehlungen der Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ bekannt. Darin heißt es: 

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1. Die Baulandkommission empfiehlt, das Erbbaurecht stärker als ergänzendes Instrument zur Bereitstellung von bezahlbarem Bauland, insbesondere auch für den Geschosswohnungsbau, zu nutzen. Die BImA sollte analog zur BImA-Verbilligungsrichtlinie Vergünstigungen auch auf Erbbaurechtsverträge gewähren.

2. Die Baulandkommission weist darauf hin, dass die inhaltliche Ausgestaltung der Verträge und das berechtigte Vertrauen der Erbbaurechtsnehmer auf langfristige Sicherheit für den Erfolg entscheidend sind. Sie empfiehlt die Entwicklung neuer, an die geänderten wirtschaftlichen Zielstellungen und Perspektiven angepasster sowie vom Nachhaltigkeitsgedanken geprägter gemeinsamer Musterverträge für Erbbaurechtsverhältnisse.

3. Die Baulandkommission empfiehlt, den Bekanntheitsgrad des Erbbaurechts sowohl bei kommunaler als auch privater Eigentümerschaft als Instrument zur Baulandaktivierung und langfristigen Sicherung von Grundstücken und vereinbarten Nutzungen zu erhöhen.

Der Deutsche Erbbaurechtsverband hatte über den „Fachdialog Erbbaurecht“ seinen Standpunkt in die Beratungen einbringen können. Er begrüßt die Empfehlungen im Hinblick auf das Erbbaurecht. Insbesondere hält er es für sinnvoll, die Bekanntheit des Erbbaurechts weiter zu erhöhen und die Interessen der Erbbaurechtsnehmer in der Vertragsgestaltung stärker zu berücksichtigen. Fraglich erscheint es in seinen Augen allerdings, Musterverträge anzubieten. Denn diese können dem Einzelfall oft nicht gerecht werden.  

 

Download der Empfehlungen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat auf Grundlage der Beratungen in der Kommission für „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ (Baulandkommission)

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03.04.2019

Fachtagung „Erbbaurechte – ein Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum?!“ in Berlin

Rund 150 Personen waren gekommen, um am 02.04.2019 in Berlin an der Fachtagung „Erbbaurechte – ein Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum?!“ teilzunehmen. Sie bildete den Abschluss des „Fachdialogs Erbbaurechte“, den der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumforschung e.V. (DV) im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat durchgeführt hatte. Die Tagung startete mit Grußworten von Monika Thomas, Abteilungsleiterin im Bundesinnenministerium, sowie Michael Groschek, neuer Präsident des DV. 

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Das Erbbaurecht als „attraktives Produkt“

Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, erklärte zunächst für alle Teilnehmenden die „Basics“ des Erbbaurechts. Dabei appellierte er an die Erbbaurechtsausgeber, die Verträge so zu gestalten, dass sie für beide Seiten vorteilhaft sind. Denn letzten Endes gehe es darum, ein attraktives Produkt zu schaffen. 

Rund 4.500 Erbbaurechte verwaltet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) derzeit. Ihre aktuelle Strategie stellte Dr. Christoph Krupp, der Sprecher des Vorstands, vor. Zunächst mahnte er an, die fundamentalen Dinge nicht außer Acht zu lassen. Denn: „Gegen zu wenig Wohnungen helfen nur mehr Wohnungen. Und gegen zu teure Wohnungen helfen auch nur mehr Wohnungen.“

Den Erstzugriff auf alle Grundstücke, die die BIMA verkauft, haben grundsätzlich die Kommunen. 2018 gingen auf diese Weise rund 50 Prozent aller Verkäufe an Städte und Gemeinden. Hierbei erfolgt die Vergabe in aller Regel nicht im Erbbaurecht. Darüber hinaus möchte die BIMA selbst noch mehr Wohnungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundes bauen. Insofern spielt nach Krupps Ausführungen die Vergabe neuer Erbbaurechte für die BIMA momentan eine untergeordnete Rolle. 

Vergabe für Eigenheime überwiegt deutlich

Christian Huttenloher, Generalsekretär des DV, stellte die Studie zum „Fachdialog Erbbaurechte“ vor, an der sich 2018 49 Kommunen beteiligt haben. Ein Ergebnis: Erbbaurechte werden überwiegend für Eigenheime vergeben – und nur in geringem Maße für den Mietwohnungsbau. Allgemein ist aber eine Renaissance des Erbbaurechts zu beobachten: Viele Städte wollen es künftig stärker einsetzen, und zwar auch für den bezahlbaren Mietwohnungsbau. Für den Erfolg dieser Maßnahmen sind allerdings die richtigen Konditionen entscheidend. 

Den nächsten Impuls lieferte Professor Dr. Arno Bunzel, stellvertretender Institutsleiter des Deutschen Instituts für Urbanistik (DiFu). Das DiFu begleitet aktuell einige Städte bei der Neugestaltung ihrer Bodenpolitik. Seine Erfahrung: Das Erbbaurecht ist zwar nur einer von vielen Bausteinen der Bodenpolitik. Aber es erhält aktuell mehr und mehr Aufmerksamkeit. Die Motivation dahinter ist es, die Wertschöpfung von Grund und Boden für den öffentlichen Sektor zu erhalten und den Zugriff auf die Flächen zu sichern. 

Erfahrungsberichte aus der Praxis lieferten 

  • Dr. Heike Opitz, Abteilungsleiterin in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Hansestadt Hamburg, 
  • Tanja Peikert, Leitung Immobilienservice der Stadt München, 
  • Sigrid Landsmann, Abteilungsleiterin für Vermarktung, Wohnraumförderung und Erbbaurechte der Stadt Wolfsburg sowie
  • Oliver Koczy vom Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung der Stadt Leipzig. 

Professor Dr. Dirk Löhr von der Hochschule Trier stellte den Zuhörerinnen und Zuhörern vor, was der Theorie nach ein marktgerechter Erbbauzins wäre. Sein Appell: die Kräfte des Marktes nutzen, anstatt gegen sie zu arbeiten! 

Grundstücke dem Markt entziehen

Die Stiftung Edith Maryon entzieht Grundstücke dem Markt und stellt sie über das Erbbaurecht dem Mietwohnungsmarkt zur Verfügung. Im Zentrum steht der soziale Nutzwert. Aus der Erfahrung dort berichtete Dr. Ulrich Kriese. Stefan Anspach von der Montag Stiftung Urbane Räume erklärte, wie seine Stiftung Erbbaurechte nutzt, um ganze Stadtteile zu entwickeln. 

Die Stadt Freiburg im Breisgau hat 2018 erstens beschlossen, Grundstücke mit auslaufenden Erbbaurechten nicht mehr zu verkaufen. Zweitens sollen neue Grundstücke nur noch über Erbbaurechte vergeben werden. Die Gründe dafür stellte Bruno Gramich, Amtsleiter für Liegenschaften und Wohnungswesen in Freiburg, vor. Demnach möchte die Stadt langfristig Einfluss auf die Nutzung und die Miethöhen nehmen können. 

„Fan des Erbbaurechts“ 

Aus Sicht der Wohnungswirtschaft berichtete Dirk Braune, Geschäftsführer der Kreisbaugruppe aus Waiblingen. Er bezeichnet sich selbst als „Fan des Erbbaurechts“. Sein Unternehmen hat ein kommunales Erbbaurecht erworben, das die ersten 50 Jahre zinsfrei ist. Im Gegenzug muss es sich an den vorgeschriebenen Verwendungszweck halten. Die Stadt erhält „harte Belegungsrechte“. 

Die Perspektive der Banken gab Jürg Schönherr von der DZ HYP AG wieder. Fazit: Solange der Markt so ist wie im Moment, muss die Bewertung von Erbbaurechten und Volleigentum unterschiedlich ausfallen. 

Als „aktiver Erbbaurechtsnehmer“ bezeichnete Rui Mercadal Vieira sein Unternehmen, die Romulus Areal GmbH. Es entwickelt aktuell in Karlsfeld bei München „einen ganzen Stadtteil“ auf Erbbaurechten. 

Sabine Georgi, Leiterin Business Development & Politikberatung bei der RICS Deutschland Ltd. schilderte die Sicht des Investoren-Verbandes auf das Erbbaurecht: Demnach können sich die Mitglieder Investitionen und Entwicklungen auf Erbbaurechtsgrundstücken durchaus vorstellen, wenn die Bedingungen wirtschaftlich sind. Hierzu hat die RICS im Februar 2019 das Positionspapier „Erbbaurecht stärken – Bauland aktivieren“veröffentlicht. 

An der abschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Das Erbbaurecht im Mietwohnungsbau – ein Schlüssel für bezahlbares Wohnen“ nahmen außer Sabine Georgi 

  • Johannes Baumgartner, erzbischöflicher Oberrechtsdirektor der Erzdiözese Freiburg, 
  • Kay de Cassan, Fachbereichsleiterin Wirtschaft der Stadt Hannover, 
  • Ingeborg Esser, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), 
  • Ulrike Kost vom Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt in München, 
  • Christian Stupka, Vorstand der Genossenschaftlichen Immobilienagentur München (GIMA) sowie
  • Monika Thomas, Abteilungsleiterin im Bundesinnenministerium

teil.  

Am Ende des Tages wurde deutlich: Das Erbbaurecht kann auch im Mietwohnungsbau ein attraktives Instrument sein. Kommunen nutzen es überall in Deutschland wieder verstärkt, um den Zugriff auf ihre Grundstücke zu behalten. Doch auch die Erbbaurechtsnehmer müssen attraktive Konditionen vorfinden, damit auf den Grundstücken bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. 

Weitere Informationen zu den Ergebnissen des Fachdialogs Erbbaurechte

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13.03.2018

JLL veröffentlicht Erbbaurechtsstudie

Der Immobilienberater Jones Lang LaSalle (JLL) hat eine Untersuchung zu Erbbaurechten in deutschen Metropolen veröffentlich. 

Eine zentrale Erkenntnisse: 
- 4,5 Prozent aller Immobilienbewertungen, die JLL seit 2016 durchgeführt hat, lagen Erbbaurechte zugrunde. 
- Ausländische Investoren sind Erbbaurechten gegenüber aufgeschlossener.
- Künftig werden Erbbaurechte eine stärkere Rolle auf dem Immobilienmarkt einnehmen. Das Transaktionsvolumen wird mittelfristig zunehmen. 

Zum Download der Studie
 

 

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12.03.2019

Erfahrungsaustausch mit dem Hamburger Finanzsenator

Mehr als 4.000 Grundstücke vergibt die Stadt Hamburg bereits im Erbbaurecht. Künftig möchte sie das Instrument im Sinne ihrer Bodenpolitik noch stärker nutzen.

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Zum Erfahrungsaustausch lud deshalb Finanzsenator Dr. Andreas Dressel am 06.03.2019 den Deutschen Erbbaurechtsverband ein. Der Dialog soll fortgesetzt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass der Finanzsenator persönlich dem Thema seine Aufmerksamkeit widmet“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Gern tragen wir dazu bei, in Hamburg das Erbbaurecht für alle Beteiligten attraktiv zu gestalten.“

 

 

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Erbbaurechtskongress 2019 in Dortmund
26.03.2019

Erbbaurechtskongress 2019 in Dortmund: Rekordbeteiligung und lebhafte Diskussionen

Draußen herrschten frühlingshafte Temperaturen, drinnen wurde lebhaft diskutiert, als am 25. und 26.02.2019 in Dortmund der 6. Erbbaurechtskongress stattfand. Mit mehr als 120 Gästen war der Kongress so gut besucht wie noch nie.

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Wie immer war die Frage nach dem richtigen Erbbauzins ein Thema, das die Gemüter erregte: Die einen halten an einem festen Prozentsatz des Bodenwertes fest. Die anderen nehmen die Investorenperspektive ein und fordern „marktgerechte Erbbauzinsen“. Dies wurde besonders deutlich bei der Podiumsdiskussion am ersten Kongresstag. Daran beteiligten sich auf der Bühne Claus Jilg von der Erzdiözese Freiburg, Alois Jütten vom Erzbistum Köln, Stefan Meusel von der 3A Partnergesellschaft mbH sowie Professor Dr. Steffen Sebastian vom International Real Estate Business School (IREBS) in Regensburg.

Das Erbbaurecht ist im Kommen

Einig waren sich die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer darin, dass das Erbbaurecht im Kommen ist. Immer mehr Kommunen gehen im Sinne einer strategischen Bodenpolitik dazu über, vermehrt – oder sogar ausschließlich – Erbbaurechte auszugeben. Das steigende Interesse am Thema belegen zwei neue Studien, die auf dem Kongress vorgestellt wurden: Eine aktuelle Untersuchung der IREBS beschäftigt sich mit dem Erbbaurecht als alternatives Anlagevehikel für Investoren. Die Erbbaurechtspraxis deutscher Kommunen und das Potenzial für den Wohnungsbau untersucht eine Expertise der GEWOS GmbH im Auftrag des Deutschen Verbands für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sowie des Bundesinnenministeriums.

Traditionell ist ein Blick über den Tellerrand Bestandteil des Erbbaurechtskongresses. 2019 lieferte diesen Barry Funt aus den USA von Allegiance Investment Advisors (AIA) – hervorragend übersetzt von Professor Dr. Sebastian Löhr.

Am zweiten Tag zeigten die Vorträge von Professor Dr. Ulrich von Jeinsen, GÖHMANN Rechtsanwälte und Notare, sowie Dr. Johannes Weber vom deutschen Notarinstitut, dass auch juristische Themen kurzweilig präsentiert werden können. Dr. Martin Töllner von Töllner und Függe gab einen Einblick in die Bewertungspraxis bei ablaufenden Erbbaurechten.

„Wir brauchen diesen Kongress“

„Die starke Beteiligung und die lebhaften Diskussionen zeigen uns: Wir brauchen diesen Kongress“, lautet das Fazit von Dr. Matthias Nagel, dem Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands.

 

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24.09.2018

Sechster Erbbaurechtskongress am 25. und 26.02.2019

Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten 2018 den Erbbaurechtskongress in Leipzig. Im Jahr 2019 geht die Veranstaltung bereits in die sechste Runde, und zwar am 25. und 26.02. im Hotel „Dorint an den Westfalenhallen“ in Dortmund. 

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Melden Sie sich jetzt zu der Veranstaltung an! Denn der Erbbaurechtskongress ist die größte Fachveranstaltung zum Thema in Deutschland. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie als Mitglied des Deutschen Erbbaurechtsverbandes automatisch per E-Mail. Falls Sie kein Mitglied sind, aber über den Erbbaurechtskongress informiert werden möchten, registrieren Sie sich bitte hier und kreuzen Sie an, dass Sie mit der Zusendung von Informationen des Deutschen Erbbaurechtsverbandes e.V. einverstanden sind. Dann bleiben Sie automatisch auf dem Laufenden. 

 

Bild:

Hotel „Dorint an den Westfalenhallen“ in Dortmund

Quelle: Dorint GmbH / Burwitz Pocha

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Erbbaurechtsverband: Wohngipfel
21.09.2018

Wohngipfel in Berlin: das Potenzial von Erbbaurechten nutzen!

Heute fand im Bundeskanzleramt der lange angekündigte Wohngipfel statt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten dabei über Möglichkeiten, mehr Wohnungen zu bezahlbaren Preisen zu schaffen. In einer Beschlussvorlage kündigte die Regierung an, für bundeseigene Grundstücke die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, um auch das Erbbaurecht nutzen zu können. Außerdem werde die Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ bis Sommer 2019 Vorschläge für eine bessere Baulandpolitik erarbeiten. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. appelliert an die Verantwortlichen, auch hierbei die Potenziale des Erbbaurechts zu berücksichtigen. 

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Grundstücke behalten, Bodenspekulationen verhindern

 

Denn: Das Erbbaurecht ermöglicht die Trennung zwischen dem Eigentum am Grundstück und dem darauf stehenden Gebäude. Der Grundstückseigentümer kann also Bauland zur Verfügung stellen, ohne seinen Grund und Boden verkaufen zu müssen. „So können Städte und Gemeinden sowie Privatpersonen Wohnungsbau ermöglichen und bleiben gleichzeitig Herr über ihre Grundstücke“, erklärt Hans-Christian Biallas, der Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Außerdem werden auf diese Weise Bodenspekulationen verhindert.“ 

 

Langfristiger Einfluss auf Nutzungsart und Miethöhe

 

Auf die Nutzung der Grundstücke können Erbbaurechtsgeber langfristig Einfluss nehmen, indem sie entsprechende Inhalte in den Erbbaurechtsvertrag aufnehmen. So kann beispielsweise der Eigentümer der Immobilie verpflichtet werden, diese für den Mietwohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Ebenso kann die Höhe des Erbbauzinses an die Einhaltung bestimmter Auflagen – wie etwa die Höhe der Miete – gekoppelt werden. Wenn der Erbbaurechtsnehmer dann die Miete über den vereinbarten Satz hinaus erhöht, würde auch der Erbbauzins steigen, den er selbst zu zahlen hat. 

 

Soziale Steuerung

 

Viele Grundstückseigentümer nutzen schon jetzt das Erbbaurecht, um bestimmte Ziele oder Zielgruppen zu fördern – etwa indem sie Erbbaurechte bevorzugt an Familien, Baugemeinschaften oder soziale Einrichtungen vergeben oder indem sie den Erbbauzins für diese Zielgruppen geringer ansetzen. So können sie langfristig Einfluss auf die soziale Durchmischung in den Quartieren nehmen. 

 

„In unseren Augen drängt sich das Erbbaurecht geradezu auf, wenn es darum geht, eine nachhaltige Bodenpolitik zu betreiben und preisgünstigen Wohnraum zu fördern. Wer ernsthaft über bezahlbares Wohnen nachdenkt, kommt daran nicht vorbei“, erklärt Hans-Christian Biallas. „Insofern hoffen wir stark, dass die Expertenkommission zur nachhaltigen Baulandmobilisierung das Erbbaurecht in ihre Vorschläge einbezieht.“ 

 

Bildquelle: pixabay

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26.06.2018

Läuft ein Erbbaurecht immer 99 Jahre? 

Erbbaurechte können eine Stellschraube sein, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Deshalb rücken sie aktuell wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Viele Menschen glauben, dass die Verträge hierfür immer 99 Jahre laufen müssen. Aber ist das wirklich so? – Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. erklärt, was es mit der langen Laufzeit auf sich hat.

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Berlin, 30.04.2018

Bezahlbares Wohnen: aktuelle Erbbauzinsen in Deutschland

Das Erbbaurecht bietet die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben und dabei die Liquidität zu schonen. Deshalb wird es vielerorts als Maßnahme diskutiert, um mehr Menschen bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Das Prinzip: Der Erbbaurechtsnehmer kauft kein Grundstück, sondern erwirbt nur das Recht, auf diesem Grundstück sein eigenes Haus zu bauen oder zu nutzen. Hierfür entrichtet er regelmäßig ein Entgelt an den Erbbaurechtsgeber. Dieses Entgelt ist der Erbbauzins. Wie hoch darf er sein? Und was ist angemessen? – Der Deutsche Erbbaurechtsverband hat die Fakten zusammengestellt.

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Berlin, 22.02.2018

Zins, Steuern, Gebühren: Was kostet ein Erbbaurecht?

Insbesondere für Menschen, die über wenig Liquidität verfügen, ist das Erbbaurecht oft eine gute Alternative zum Volleigentum. Denn beim Erwerb entfällt der Kaufpreis für das Grundstück. Dennoch müssen Erbbaurechtsnehmer natürlich Kosten einkalkulieren. Dazu gehören der Erbbauzins, laufende Kosten für das Grundstück, Steuern sowie Notar- und Maklergebühren. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. hat eine Übersicht zusammengestellt.

 

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Berlin, 06.02.2018

Koalitionsverhandlungen: Erbbaurechte könnten noch mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

  • Günstige Alternative zum Volleigentum
  • Schutz vor Grundstücksspekulationen

Die Verhandlungspartner der Großen Koalition im Bund haben ein Maßnahmenpaket für bezahlbaren Wohnraum vereinbart. Es umfasst unter anderem weitere Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau, eine Grundsteuerreform und ein sogenanntes Baukindergeld, das die Bildung von Wohneigentum unterstützen soll. Der Deutsche Erbbaurechtsverband begrüßt diese Maßnahmen. In seinen Augen fehlt dabei aber das Erbbaurecht als weiterer wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland.

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Berlin, 27.12.2017

Wohneigentum bilden mit wenig Eigenkapital

In den eigenen vier Wänden wohnen, aber den Kaufpreis für das Grundstück sparen – das verspricht das Erbbaurecht. Dabei wird das Eigentum am Grundstück vom Eigentum am Haus getrennt. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. sagt, für wen sich dieses Instrument besonders lohnt.

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Erbbaurechtskongress 2017 in Nürnberg
Berlin, 27.11.2017

Erbbaurechtskongress 2018 in Leipzig

  • Größte Fachveranstaltung zum Thema im deutschsprachigen Raum
  • Vorträge aus Wissenschaft und Praxis

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Berlin, 21.10.2017

Burgen, Häfen, Sportarenen: Das sind Deutschlands prominenteste Erbbaurechte

Erbbaurechte kommen wieder in Mode. Denn sie können Bodenspekulationen verhindern und Menschen zu erschwinglichem Wohneigentum verhelfen. Aber nicht nur Privathäuser werden auf fremdem Grund gebaut. Auch zahlreiche bekannte Bauwerke in ganz Deutschland stehen auf Erbbaurechtsgrundstücken. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. hat einige spektakuläre Beispiele zusammengestellt.

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Berlin, 13.10.2017

Gewerbeimmobilien auf Erbbaugrundstücken – lohnt sich das?

Erbbaurechte werden überwiegend zur Wohnnutzung eingesetzt. Dabei bieten sie gerade für die Betreiber von gewerblichen Immobilien finanzielle Vorteile. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. fasst sie zusammen.

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Berlin, 28.08.2017

Studie zum Erbbaurecht erschienen: Grundstückseigentümer wollen neue Erbbaurechte ausgeben

Welche Rolle spielt das Erbbaurecht auf dem deutschen Wohnungsmarkt? Werden die Grundstückseigentümer in den kommenden Jahren neue Erbbaurechte vergeben? Wo sind diese besonders attraktiv? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. jetzt eine Studie herausgebracht. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte.

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01.07.2017

Neue Perspektiven auf einen Klassiker: „Rote Seiten“ zum Erbbaurecht erschienen

Sechsmal pro Jahr veröffentlicht der Erich Schmidt Verlag die „Roten Seiten“ als Beileger zur Zeitschrift „Stiftung und Sponsoring“. Darin werden spezielle Themen des Non-Profit-Bereichs besonders ausführlich behandelt.

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Im Juni 2017 widmete der Verlag die „Roten Seiten“ – schon zum zweiten Mal seit 2014 – dem Thema „Erbbaurecht“. Der Deutsche Erbbaurechtsverband war Mitherausgeber und steuerte die Inhalte bei.

 

Im Ergebnis zeigen die „Roten Seiten“ viele neue und aktuelle Perspektiven auf das Erbbaurecht wie zum Beispiel

  • das Erbbaurecht als Vermögensanlage für Stiftungen, 
  • die Banken- und Gutachterperspektive, 
  • Anforderungen an den Erbbaurechtsvertrag, 
  • steuerliche Fragestellungen und 
  • rechtliche Fallstricke. 

 

Als Autoren konnte der Erbbaurechtsverband einige seiner Mitglieder sowie Referenten des 4. Erbbaurechtskongresses gewinnen. Wir danken allen, die mitgewirkt haben, für Ihre Mühe! Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

 

Die „Roten Seiten“ stehen hier zum Download zur Verfügung oder können kontenfrei als Print-Exemplare angefordert werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Nura Ayache unter nura.ayache(at)erbbaurechtsverband.de.
 

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26.06.2017

Save the date! 5. Erbbaurechtskongress am 26. und 27. Februar 2018

2018 lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband bereits zum fünften Mal zum Erbbaurechtskongress ein. Am 26. und 27. Februar treffen sich Mitglieder sowie Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, um Fachvorträge zu hören und sich zum Erbbaurecht auszutauschen. 

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Auf dem Programm stehen 2018 unter anderem folgende Themen: 

  • Erbbaurecht in der Rechtsprechung
  • Systemgestützte Verwaltung von Erbbaurechten
  • Erbbaurecht in Kommunikation und Marketing
  • Übertragung von Erbbaurechten
  • Zustimmungserfordernisse nach WEG und ErbbauRG

 

Der Erbbaurechtsverband freut sich, dass außerdem ein Experte aus China zugesagt hat, einen Vortrag über das dortige Erbbaurecht zu halten. 

 

Mitten in Leipzig

Der Deutsche Erbbaurechtsverband rechnet – nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre – mit mindestens 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Veranstaltungsort ist das Radisson Blu Hotel Leipzig. „Nach Hannover und Nürnberg war es an der Zeit, mit dem Kongress einmal in den Osten Deutschlands zu kommen“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. Das Tagungshotel liegt mitten Stadtzentrum. Direkt gegenüber befinden sich das weltberühmte Gewandhaus zu Leipzig, die Oper und das Paulinum. 

 

Sobald das Programm steht und die Anmeldung möglich ist, informiert der Deutsche Erbbaurechtsverband seine Mitglieder per E-Mail und auf seiner Website. Wer Fragen zum Kongress hat, kann sich jederzeit an Nura Ayache wenden: nura.ayache@erbbaurechtsverband.de. 

 

  • Bild: Blick vom Turm des Neuen Rathauses in Leipzig 
  • Quelle: Stadt Leipzig

 

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03. Mai 2017

Studie zum Erbbaurecht in Deutschland

Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. startet Anfang Mai 2017 eine umfangreiche Studie, um erstmals belastbare Zahlen zum Erbbaurecht in Deutschland zu erhalten. Hierfür hat der Verband das Hamburger Marktforschungsunternehmen „Analyse & Konzepte“ beauftragt.

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Gemeinsam mit "Analyse & Konzepte" wurde ein Fragebogen für Bestandshalter entwickelt. Dieser ist online verfügbar. Darin geht es unter anderem um den aktuellen Bestand an Erbbaurechten, aber auch um Prognosen, wie sich dieser Bestand in Zukunft entwickeln wird. Außerdem untersucht die Studie, wie die Befragten die Potenziale und die Bedeutung des Erbbaurechts bewerten. 

 

Auch die Mitglieder des Deutschen Erbbaurechtsverbandes erhalten eine E-Mail mit der Bitte, sich an der Befragung zu beteiligen. 

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie an der Studie teilnehmen und den Link zur Befragung auch an andere Bestandshalter weiterleiten! 

 

Die Feldphase soll im Juni abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden uns voraussichtlich im Juli 2017 vorliegen. Hierüber werden wir Sie dann selbstverständlich informieren. 

 

Hier geht’s zur Befragung: www.analyse-konzepte.de/erbbaurecht/

 

Bei Fragen zur Erbbaurechtsstudie steht Ihnen Nura Ayache unter info(at)erbbaurechtsverband.de zur Verfügung. 

 

Bildquelle: Marcel Schauer / Fotolia.com

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01. März 2017

Mehr als 90 Teilnehmer auf dem 4. Erbbaurechtskongress

Zum 4. Erbbaurechtskongress, der am 20. und 21. Februar 2017 in Nürnberg stattfand, begrüßte der Deutsche Erbbaurechtsverband mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Darunter waren viele große Bestandshalter wie Stiftungen und Kommunen ebenso wie Gutachter, Juristen und Finanzexperten.

 

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Verbandes, Hans-Christian Biallas, übernahmen am Nachmittag des ersten Kongresstages die Referenten das Wort. In vier Vorträgen setzten sie sich mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Erbbaurecht auseinander – zum Beispiel mit der Bankensicht, mit Aspekten der Grundsteuer, der nachhaltigen Bestandsplanung und der Gestaltung der Erbbaurechtsverträge. Der Abend gab beim gemeinsamen Essen Raum für vertiefende Gespräche und Kontaktpflege.

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Marktgerechter Zins und rechtliche Fallstricke

Am Vormittag des zweiten Tages standen rechtliche Fallstricke und steuerliche Aspekte des Erbbaurechts, der marktgerechte Erbbauzins sowie das Erbbaurecht als Antwort auf die Wohnimmobilienkreditrichtlinie auf dem Programm. Als Moderator des Kongresses überzeugte abermals Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz und Vorstandsmitglied des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, der professionell und unterhaltsam durch das Programm führte.

Jedes Jahr kommen mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unserem Erbbaurechtskongress“, freut sich Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes. „Das zeigt uns: Das Thema braucht einen Rahmen für den professionellen Austausch. Insbesondere angesichts der politischen Diskussion um knappen Wohnraum und die Bezahlbarkeit des Wohnens hat das Erbbaurecht gute Antworten zu bieten.

Der Termin für den 5. Erbbaurechtskongress steht bereits fest: Er soll am 26. und 27. Februar in Leipzig stattfinden. Wer über die Planung auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann unter info@erbbaurechtsverband.de Informationen anfordern.

 

  • Bildquelle: Deutscher Erbbaurechtsverband e.V. / Thomas Kirchner
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4. Erbbaurechtskongress des Deutschen Erbbaurechtsverbands
15. Nov. 2016

Einladung zum 4. Erbbaurechtskongress im Februar 2017

Am 20. & 21. Februar 2017 lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband zum vierten Mal zu seiner jährlichen, öffentlichen Fachtagung nach Nürnberg ein. Die Vorträge thematisieren unter anderem steuerliche Aspekte des Erbbaurechts. Für die Gestaltung des Vertragswerkes und der geplanten Reform der Grundsteuer stellen sich in diesem Zusammenhang auch steuerrechtliche Fragen bei Ablauf von Erbbaurechtsverträgen.

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Das Programm und weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie hier.


   

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Erklärlungs-Video zum Erbbaurecht
12. Mai 2016

Video zum Erbbaurecht erschienen

Unter Beteiligung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau und der Klosterkammer Hannover haben wir ein Erklärungsvideo zum Erbbaurecht erstellt, das wir hier präsentieren.

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2. Erbbaurechtskongress des DEV
04. Dez. 2015

Einladung zum 3. Erbbaurechtskongress im Februar 2016

Am 22. & 23. Februar 2016 ist es wieder soweit. Unter dem Titel 'Neugeschäft mit Erbbaurechten – Überlegungen, Konditionen und Rechtsfragen bei Neuabschluss oder Erneuerung von Erbbaurechten' lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband zu seiner jährlichen, öffentlichen Fachtagung nach Hannover ein.

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Das Programm und weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie hier.


   

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2. Erbbaurechtskongress des DEV
26. Feb. 2015

Erbbaurechtskongress wird zum geschätzten Dialog und Erfahrungsaustausch für Anwender und Interessierte

Bereits zum zweiten Mal seit seiner Gründung 2013 trafen sich Anwender und Interessierte des Erbbaurechts zum gemeinsamen Dialog. In diesem Jahr fand der Kongress Ende Februar im Schlosshotel Kassel statt.

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Demographischer Wandel, Angebotsknappheit an geeigneten Freiflächen und explodierende Grundstückspreise sind nicht mehr nur Themen, die Ballungsgebiete betreffen. Längst haben diese Problemstellungen in allen Regionen Einzug erhalten.

Unter diesen Vorzeichen wurde sehr praxisnah und lebendig während des zweitägigen Treffens des Erbbaurechtsverbands e.V. durch die geladenen Referenten informiert und mit den Teilnhemern diskutiert. Unter dem diesjährigen Hauptmotto „Erbbaurecht – ein wirtschaftliches und strategisches Instrument der Immobilienwirtschaft“ beleuchteten führende Experten aus dem In- und Ausland in Ihren Vorträgen u.a. die Themen: „Das Erbbaurecht – ein modernes Instrument zur Gestaltung von Eigentumsbeziehungen“, und „Stadtplanung und Bodenpolitik durch Erbbaurechte“.

Insgesamt wurde facettenreich dargestellt, dass die Bedeutung des Erbbaurechts als Alternative zum Grundstückstauf in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Mehr erfahren Sie im umfassenden Nachbericht zum Erbbaurechtskongress 2015.

 


   

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'Rote Seiten' zum Erbbaurecht erschienen
15. Okt. 2014

'Rote Seiten' zum Erbbaurecht erschienen

Die Zeitschrift Stiftung & Sponsoring hat in ihrer aktuellen Oktoberausgabe eine Beilage zum Thema Erbbaurecht herausgegeben.

Die Autoren rund um den Herausgeber Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, legen aus unterschiedlicher Perspektive dar, dass das Erbbaurecht für Stiftungen mit Grundbesitz eine sinnvolle Art der Vermögensverwaltung darstellen kann.

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Inhaltliche Schwerpunkte: Vertragsgestaltung, Berechnung des Erbbauzinses, Wertsicherung und Entschädigung, Verwaltung von Erbbaurechten, Erbbaurechte in den neuen Bundesländern nach dem Sachenrechts­bereinigungsgesetz.

Ein Muster- Erbbaurechtsvertrag wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die Aktuelle Ausgabe der 'Roten Seiten' (5/2015) stellen wir als Download zur Verfügung.

Druck-Exemplare erhalten Sie kostenfrei auf Anfrage unter: info(at)erbbaurechtsverband.de



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1. Jahrestagung des DEV
04. Feb. 2014

Rückblick auf 1. Jahrestagung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

Die erste Jahrestagung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes ist Ende Januar mit viel positiver Resonanz zu Ende gegangen.

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Großes Lob galt den Referenten, die in ihren Vorträgen ein breites Spektrum der Erbbaurechtspraxis auf hohem Niveau beleuchteten. Doch nicht nur die fachliche Expertise stand auf dem Programm. Bei dieser ersten Tagung ging es um das gegenseitige Kennenlernen und die öffentliche Wahrnehmung des Erbbaurechts, wie in vielen Gesprächen rund um die Tagung zu hören war.

Einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie hier.


   

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Erbbaurecht neu entdecken – Kurzportrait Deutscher Erbbaurechtsverband
15. Okt. 2013

Kurzportrait Erbbaurechtsverband erschienen

In einer Kurzbroschüre stellt sich der Deutsche Erbbaurechtsverband vor und informiert über seine Anliegen und Ziele.

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Das Faltblatt kann kostenfrei unter info(at)erbbaurechtsverband.de bestellt werden.



Die pdf-Version steht hier zum Download bereit.

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Kooperation mit vhw
08. Okt. 2013

Kooperation bei der Vortragsreihe zum Erbbaurecht

Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw) und der Deutsche Erbbaurechtsverband entwickeln eine gemeinsame Vortragsreihe zum Thema Erbbaurecht.



Anfang November startet eine gemeinsame Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem im Fortbildungswesen sehr erfahrenen Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw).

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Die ersten beiden Vorträge mit dem Titel  „Der Erbbauzins – Neuvereinbarung und Anpassung“‚ werden von Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, gehalten. Weitere Vortragsthemen und Termine sind in Vorbereitung.



Mehr Infos und Anmeldung unter www.vhw.de

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Der Tagesspiegel: Das Erbbaurecht gewinnt wieder an Bedeutung
04. Sep. 2013

Der Tagesspiegel: Das Erbbaurecht gewinnt in Berlin wieder an Bedeutung

Ratenzahlung statt Kaufpreis – Das Erbbaurecht gewinnt für die Stadtentwicklung  in Berlin wieder an Bedeutung. Der Tagesspiegel berichtet.

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28. Mai 2013

Zwei Beiträge zum Thema Erbbaurecht im Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft"

Das Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft" berichtet in zwei Beiträgen über die Anwendung des Erbbaurechts in der Wohnungswirtschaft und über die Hintergründe zur Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes in Berlin.

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Download als pdf:

Erbbaurecht DW 06_2013.pdf (300 KB)



Weitere Infos unter www.diewohnungswirtschaft.de

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Stiftung & Sponsering berichtet über den Deutschen Erbbaurechtsverband
15. Mai 2013

"Stiftung & Sponsering" über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

"Stiftung & Sponsoring", das Magazin für Nonprofit-Management und -Marketing berichtet in ihrer Rubrik "Organisation & Finanzen" über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

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Mehr Infos unter www.stiftung-sponsoring.de

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15. Mai 2013

Neuentdeckung eines Klassikers: Deutscher Erbbaurechtsverband in Berlin gegründet

Erwerb von Immobilieneigentum ohne Grundstückskauf möglich –
Gut 100-jähriges Erbbaurecht bietet neue Chancen für private wie betriebliche Bauten in Deutschland bei hohen Grundstückspreisen.

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In Berlin wurde von mehreren großen Einrichtungen und Stiftungen, die Erbbaugrundstücke zur Verfügung stellen, der Deutsche Erbbaurechtsverband gegründet. Unter ihnen befindet sich etwa die Klosterkammer Hannover, die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, das Erzbistum Freiburg, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz oder die Hilfswerk-Siedlung in Berlin.

Hohe und weiter steigende Grundstückspreise in Deutschland verhelfen einem altbewährten Rechtsinstrument zu neuer Attraktivität. So kann durch das Erbbaurecht das Eigentum an einem Grundstück vom Eigentum an darauf stehenden Gebäuden getrennt werden. Diese Möglichkeit wurde bereits vor gut 100 Jahren im deutschen Gesetz geschaffen. „Wer also ein Haus bauen oder kaufen will, muss beim Erbbaurecht das Grundstück nicht mit finanzieren“, erklärt Hans-Christian Biallas, der neue Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes in Berlin. „Angesichts der heutigen Situation am deutschen Immobilienmarkt halten wir daher das Erbbaurecht für ein ebenso hochaktuelles und wie langjährig bewährtes Instrument, für dessen Bekanntmachung und weitere Verbreitung wir uns verstärkt nun einsetzen und einbringen möchten.“

„Über das Erbbaurecht können auch Grundstücke aus Stiftungsvermögen oder kirchlichem Besitz an den Markt zur Bebauung gelangen“, erklärt der Vize-Präsident des neuen Verbandes, Ingo Strugalla. „So können vermehrt private wie betriebliche Bauten liquiditätsschonend entstehen. Denn das „Nutzen können“ wird beim Erbbaurecht vor das „Kaufen müssen“ gestellt. Insbesondere für junge Bevölkerungskreise kann dies attraktiv sein, wie etwa die Entwicklung des Car-Sharing in Deutschland zeigt.“

Kein Immobilieneigentum zweiter Klasse


Vorbehalte gegenüber dem Erbbaurecht beziehen sich bislang etwa oft auf die begrenzte Laufzeit von Erbbauverträgen, die meist zwischen 60 und 99 Jahren liegt. „In der Praxis aber können auslaufende Erbbaurechtsverträge beliebig oft erneuert werden“, erklärt Hans-Christian Biallas, „zudem sind gesetzlich auch längere Laufzeiten als 99 Jahre möglich.“

Der Deutsche Erbbaurechtsverband will daher auf seiner Website www.erbbaurechtsverband.de Informationen und Erklärungen zum Erbbaurecht bundesweit verfügbar machen. Zudem soll über den neuen Verband ein Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zum Erbbaurecht angeregt werden und hierzu entsprechende Veranstaltungen organisiert und Informationsschriften publiziert werden.

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KVI im Dialog – Deutscher Erbbaurechtsverband
15. Mai 2013

KVI im Dialog – Bericht anlässlich der Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

Das Magazin für Führungskräfte in Kirchen und kirchlichen Organisationen berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes.



Der in der Rubrik Facility Management erschienene Beitrag schildert die Hintergründe zur Gründung des Verbandes und gibt einen Überblick zur aktuellen Situation des Immobilienmarktes und des Erbbaurechts in Deutschland.

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Download als pdf:


KVI im Dialog – Deutscher Erbbaurechtsverband.pdf (627 KB)



Weitere Infos unter www.kviid.de

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Deutscher Erbbaurechtsverband e. V.
Littenstraße 10, 10179 Berlin
Tel 030 - 54 711 254
info@erbbaurechtsverband.de
www.erbbaurechtsverband.de