Aktuelles

24.09.2018

Save the date: Sechster Erbbaurechtskongress am 25. und 26.02.2019

Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten 2018 den Erbbaurechtskongress in Leipzig. Im Jahr 2019 geht die Veranstaltung bereits in die sechste Runde, und zwar am 25. und 26.02. im Hotel „Dorint an den Westfalenhallen“ in Dortmund. 

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Reservieren Sie sich schon jetzt diesen Termin in Ihrem Kalender! Denn der Erbbaurechtskongress ist die größte Fachveranstaltung zum Thema in Deutschland. 

 

Weitere Informationen erhalten Sie als Mitglied des Deutschen Erbbaurechtsverbandes automatisch per E-Mail. Falls Sie kein Mitglied sind, aber über den Erbbaurechtskongress informiert werden möchten, registrieren Sie sich bitte hier und kreuzen Sie an, dass Sie mit der Zusendung von Informationen des Deutschen Erbbaurechtsverbandes e.V. einverstanden sind. Dann bleiben Sie automatisch auf dem Laufenden. 

 

Bild:

Hotel „Dorint an den Westfalenhallen“ in Dortmund

Quelle: Dorint GmbH / Burwitz Pocha

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Erbbaurechtsverband: Wohngipfel
21.09.2018

Wohngipfel in Berlin: das Potenzial von Erbbaurechten nutzen!

Heute fand im Bundeskanzleramt der lange angekündigte Wohngipfel statt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutierten dabei über Möglichkeiten, mehr Wohnungen zu bezahlbaren Preisen zu schaffen. In einer Beschlussvorlage kündigte die Regierung an, für bundeseigene Grundstücke die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, um auch das Erbbaurecht nutzen zu können. Außerdem werde die Expertenkommission „Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik“ bis Sommer 2019 Vorschläge für eine bessere Baulandpolitik erarbeiten. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. appelliert an die Verantwortlichen, auch hierbei die Potenziale des Erbbaurechts zu berücksichtigen. 

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Grundstücke behalten, Bodenspekulationen verhindern

 

Denn: Das Erbbaurecht ermöglicht die Trennung zwischen dem Eigentum am Grundstück und dem darauf stehenden Gebäude. Der Grundstückseigentümer kann also Bauland zur Verfügung stellen, ohne seinen Grund und Boden verkaufen zu müssen. „So können Städte und Gemeinden sowie Privatpersonen Wohnungsbau ermöglichen und bleiben gleichzeitig Herr über ihre Grundstücke“, erklärt Hans-Christian Biallas, der Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Außerdem werden auf diese Weise Bodenspekulationen verhindert.“ 

 

Langfristiger Einfluss auf Nutzungsart und Miethöhe

 

Auf die Nutzung der Grundstücke können Erbbaurechtsgeber langfristig Einfluss nehmen, indem sie entsprechende Inhalte in den Erbbaurechtsvertrag aufnehmen. So kann beispielsweise der Eigentümer der Immobilie verpflichtet werden, diese für den Mietwohnungsbau zur Verfügung zu stellen. Ebenso kann die Höhe des Erbbauzinses an die Einhaltung bestimmter Auflagen – wie etwa die Höhe der Miete – gekoppelt werden. Wenn der Erbbaurechtsnehmer dann die Miete über den vereinbarten Satz hinaus erhöht, würde auch der Erbbauzins steigen, den er selbst zu zahlen hat. 

 

Soziale Steuerung

 

Viele Grundstückseigentümer nutzen schon jetzt das Erbbaurecht, um bestimmte Ziele oder Zielgruppen zu fördern – etwa indem sie Erbbaurechte bevorzugt an Familien, Baugemeinschaften oder soziale Einrichtungen vergeben oder indem sie den Erbbauzins für diese Zielgruppen geringer ansetzen. So können sie langfristig Einfluss auf die soziale Durchmischung in den Quartieren nehmen. 

 

„In unseren Augen drängt sich das Erbbaurecht geradezu auf, wenn es darum geht, eine nachhaltige Bodenpolitik zu betreiben und preisgünstigen Wohnraum zu fördern. Wer ernsthaft über bezahlbares Wohnen nachdenkt, kommt daran nicht vorbei“, erklärt Hans-Christian Biallas. „Insofern hoffen wir stark, dass die Expertenkommission zur nachhaltigen Baulandmobilisierung das Erbbaurecht in ihre Vorschläge einbezieht.“ 

 

Bildquelle: pixabay

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26.06.2018

Läuft ein Erbbaurecht immer 99 Jahre? 

Erbbaurechte können eine Stellschraube sein, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Deshalb rücken sie aktuell wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion. Viele Menschen glauben, dass die Verträge hierfür immer 99 Jahre laufen müssen. Aber ist das wirklich so? – Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. erklärt, was es mit der langen Laufzeit auf sich hat. 

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Das deutsche Erbbaurechtsgesetz besteht schon seit 1919. Darin ist aber über die Länge der Laufzeit nichts festgelegt. Das bedeutet: Grundsätzlich sind der Grundstückseigentümer und der Erbbaurechtsnehmer frei in der Gestaltung. Häufig werden die Verträge tatsächlich für einen Zeitraum von 70, 80 oder 99 Jahren geschlossen. Der Hintergrund hierfür ist: Ein Erbbaurechtsnehmer erwirbt kein Grundstück, sondern lediglich das Recht, auf einem bestimmten Grundstück sein eigenes Haus zu kaufen oder zu bauen. Für dieses Recht bezahlt er einen Erbbauzins an den Grundstückseigentümer. Da ein Haus eine langfristige Investition darstellt, ist eine lange Laufzeit notwendig, um einen Anreiz für den Erbbaurechtsnehmer zu schaffen. „Es lohnt sich wirtschaftlich nicht, ein Haus auf einem Grundstück zu bauen, das nach wenigen Jahren an den Eigentümer zurückfällt“, erklärt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. 

 

Ewige Erbbaurechte

Möglich sind sogar ewige Erbbaurechte. Diese werden zum Beispiel vergeben, wenn der Eigentümer das Grundstück aus historischen Gründen nicht verkaufen darf oder nicht verkaufen möchte, er aber andererseits kein Interesse an einer neuen Nutzung hat. Stiftungen oder Kirchen beispielsweise vergeben solche ewigen Erbbaurechte in sehr seltenen Fällen. 

Andererseits können auch kurze Laufzeiten mitunter sinnvoll sein. „Bei Gewerbeimmobilien sind Erbbaurechtsverträge, die für 30 Jahre geschlossen werden, keine Seltenheit“, weiß Matthias Nagel. „Dadurch erhält sich der Erbbaurechtsnehmer eine größere Flexibilität. Er hat dann üblicherweise Verlängerungsoptionen und kann nach Ablauf des Vertrags entscheiden, ob die Immobilie noch zur Geschäftsentwicklung passt.“ Auch für Grundstückseigentümer, die ihr Grundstück perspektivisch verkaufen möchten, sind kürzere Laufzeiten sinnvoll. Dies wirkt sich dann für den Erbbaurechtsnehmer meist in günstigeren Konditionen aus. 

„Dass Erbbaurechte immer für 99 Jahre geschlossen werden, ist ein Irrglaube“, resümiert Matthias Nagel. „Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass die Verträge zwar überwiegend über viele Jahrzehnte laufen, aber gesetzlich vorgeschrieben ist das nicht.“ Erbbaurechtsnehmern, die einen bestehenden Vertrag verlängern möchten, rät der Deutsche Erbbaurechtsverband zu frühzeitigen Verhandlungen mit dem Erbbaurechtsgeber. Auch dieser hat in den meisten Fällen ein Interesse an der Verlängerung, um langfristig planen zu können. 

www.erbbaurechtsverband.de

 

Über den Deutschen Erbbaurechtsverband: 
Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. wurde 2013 gegründet. Er ist ein Zusammenschluss aus namhaften Erbbaurechtsausgebern, die bundesweit einen erheblichen Anteil der im Erbbaurecht ausgegebenen Flächen repräsentieren, sowie Dienstleistern der Branche. Der Deutsche Erbbaurechtsverband vertritt die Interessen der Erbbaurechtsgeber in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit, Medien, Politik und Verwaltung und versteht sich als universeller Ansprechpartner zum Thema Erbbaurecht. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Der Präsident des Verbandes ist Hans -Christian Biallas. Geschäftsführer ist Dr. Matthias Nagel. www.erbbaurechtsverband.de    

 

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  • Luftaufnahme einer Wohnsiedlung in Bayern
  • Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband / Ralf Gosch / Shotshop.com 
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Berlin, 30.04.2018

Bezahlbares Wohnen: aktuelle Erbbauzinsen in Deutschland

Das Erbbaurecht bietet die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben und dabei die Liquidität zu schonen. Deshalb wird es vielerorts als Maßnahme diskutiert, um mehr Menschen bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Das Prinzip: Der Erbbaurechtsnehmer kauft kein Grundstück, sondern erwirbt nur das Recht, auf diesem Grundstück sein eigenes Haus zu bauen oder zu nutzen. Hierfür entrichtet er regelmäßig ein Entgelt an den Erbbaurechtsgeber. Dieses Entgelt ist der Erbbauzins. Wie hoch darf er sein? Und was ist angemessen? – Der Deutsche Erbbaurechtsverband hat die Fakten zusammengestellt.

 

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Das deutsche Erbbaurechtsgesetz besteht seit 1919. Es besagt, dass ein Erbbauzins vereinbart werden kann, aber es sagt nichts über dessen Höhe aus. Diese wird deshalb im jeweiligen Erbbaurechtsvertrag festgelegt. Grundsätzlich gibt es keine Begrenzungen nach oben oder nach unten. So können Erbbaurechte auch vergeben werden, ohne dass der Erbbaurechtsnehmer dafür etwas zahlt. Dies ist beispielsweise manchmal der Fall, wenn damit soziale Zwecke gefördert werden sollen.

 

Wohl aber gibt es Richtwerte, an denen sich die Erbbaurechtsgeber orientieren: Die Grundlage für die Berechnung des Erbbauzinses sind üblicherweise der aktuelle Bodenrichtwert oder der reine Bodenwert abzüglich der Erschließungskosten. Hiervon zahlt der Erbbaurechtsnehmer einen bestimmten Prozentsatz pro Jahr. Laut einer Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbands lag dieser Prozentsatz für Wohnimmobilien 2017 durchschnittlich bei 3,1, für Gewerbeimmobilien bei 4,3 Prozent und für sonstige Nutzungen bei 3,0 Prozent. 

 

Abweichungen nach oben und unten möglich

Allerdings sind hier Schwankungen möglich. Diese hängen zum einen von der Zielsetzung des Erbbaurechtsgebers ab: Wenn er bestimmte Zielgruppen fördern möchte, um wohnungsbaupolitische Ziele zu erreichen, kann er diesen Gruppen einen günstigeren Zins einräumen. Andererseits sind bei öffentlichen Erbbaurechtsausgebern die Erbbauzinsen verbindlich vorgegeben und liegen dort oft zwischen 4 und 5 Prozent bei privater Nutzung und bei bis zu 7 Prozent für gewerblich genutzte Erbbaurechte. 

 

Erbbaurechtsverträge haben überwiegend eine sehr lange Laufzeit von mehreren Jahrzehnten. Deshalb wird in den Verträgen auch die Anpassung des Erbbauzinses geregelt. Bei privat genutzten Erbbaurechten darf diese frühestens alle drei Jahre erfolgen. Bei neueren Verträgen orientiert sie sich meist am Verbraucherpreisindex. Wertsteigerungen des Grundstücks sind dabei nicht zu berücksichtigen.

 

Neuer Vertrag, neuer Bodenrichtwert

Wenn ein Erbbaurecht ausläuft und verlängert werden soll, wird der Vertrag neu verhandelt. Dabei wird auch der Zins angepasst. Er orientiert sich dann wieder am aktuellen Bodenrichtwert oder dem reinen Bodenwert. Da dieser fast überall in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen ist, kommt es in dieser Situation regelmäßig zu Erhöhungen des Erbbauzinses.

 

Aber: „Auch neue Erbbaurechtsverträge bedeuten immer einen Liquiditätsvorteil gegenüber dem Grundstückskauf“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Dazu ein Beispiel: Bei einem Hypothekenzins von 2,5 Prozent und einem Erbbauzins in der gleichen Höhe besteht der Liquiditätsvorteil gegenüber Kauf und Finanzierung für bis zu 59 Jahre – wenn von 0,- Euro Eigenkapital, 2 Prozent Tilgung und 2,5 Prozent Zinsen in den ersten 10 Jahren sowie 5 Prozent Zinsen ab Jahr 11 ausgegangen wird. Selbst bei einem Erbbauzins von 5 Prozent würde in diesem Beispiel der Liquiditätsvorteil noch für fast 20 Jahre bestehen.“

 

Die größten Erbbaurechtsgeber in Deutschland sind Kommunen, Stiftungen und Kirchengemeinden. Wer sich für ein Erbbaurecht interessiert, sollte deshalb in seiner Stadt oder Gemeinde sowie bei Landeskirchenämtern und Bistümern nachfragen. Auch die großen Immobilienportale im Internet veröffentlichen Erbbaurechtsangebote.
www.erbbaurechtsverband.de


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Berlin, 22.02.2018

Zins, Steuern, Gebühren: Was kostet ein Erbbaurecht?

Insbesondere für Menschen, die über wenig Liquidität verfügen, ist das Erbbaurecht oft eine gute Alternative zum Volleigentum. Denn beim Erwerb entfällt der Kaufpreis für das Grundstück. Dennoch müssen Erbbaurechtsnehmer natürlich Kosten einkalkulieren. Dazu gehören der Erbbauzins, laufende Kosten für das Grundstück, Steuern sowie Notar- und Maklergebühren. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. hat eine Übersicht zusammengestellt.

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1. Der Erbbauzins

Wer ein Erbbaurecht erwirbt, zahlt keinen Kaufpreis für das Grundstück. Stattdessen entrichtet er regelmäßig ein Entgelt für dessen Nutzung, den Erbbauzins, an den Erbbaurechtsgeber. Dieser Erbbauzins wird im Erbbaurechtsvertrag festgelegt und errechnet sich üblicherweise aus dem aktuellen Bodenrichtwert abzüglich der Erschließungskosten. Er liegt dabei aktuell meist zwischen 2 und 5 Prozent des Bodenwertes.


2. Grunderwerbsteuer

Als grundstückgleiches Recht unterliegt auch das Erbbaurecht der Grunderwerbsteuer. Deren Höhe ergibt sich aus dem Kapitalwert des Erbbaurechts als Bemessungsgrundlage und dem Grunderwerbsteuersatz des jeweiligen Bundeslandes. Um den Kapitalwert zu ermitteln, wird beim Erbbaurecht der Jahreserbbauzins mit einem bestimmten Wert multipliziert, der von der Restlaufzeit des Erbbaurechts abhängt. Bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr liegt er beispielsweise unter eins und bei einer Laufzeit von 101 Jahren bei 18,6. Je nach Bundesland werden zwischen 5 und 6,5 Prozent dieser Bemessungsgrundlage als Grunderwerbsteuer fällig. Diese fällt auch an, wenn das Erbbaurecht verlängert wird.

Wenn ein bestehendes Erbbaurecht samt Gebäude weiterverkauft wird, ist die Summe aus dem Gebäudekaufpreis und dem Kapitalwert des Erbbaurechts die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer. Insgesamt fällt sie also üblicherweise niedriger aus als beim Erwerb eines Volleigentums.


3. Notar

Wird ein bestehendes Erbbaurecht verkauft, richtet sich die Notargebühr nach dem Kaufpreis. Ihre Höhe ist in der Gebührentabelle des Gerichts- und Notarkostengesetzes festgelegt. Wenn der Notar ein neues Erbbaurecht ins Grundbuch eintragen lässt, ergeben sich seine Gebühren aus dem Geschäftswert des Erbbaurechts. Dieser entspricht entweder 80 Prozent des Grundstückswertes oder dem Erbbauzins der ersten 20 Jahre. Grundlage für die Notargebühren ist immer der höhere dieser beiden Werte. Die Höhe der Gebühren ergibt sich ebenfalls aus der Gebührentabelle für Notare. Wie Erbbaurechtsnehmer und -geber diese Kosten untereinander aufteilen, ist Verhandlungssache.

Ein Vorkaufsrecht für den Erbbaurechtsgeber ist wiederum ein eigener Wert, für den gegebenenfalls weitere Notargebühren fällig werden.


4. Makler

„Für Erbbaurechte, die neu ausgegeben werden, wird meistens kein Makler eingeschaltet“, erklärt Mathias Vieth, Immobiliengutachter und stellvertretender Vorsitzender des IVD Nord. „Sollte dies doch der Fall sein, wird der Erbbauzins – ebenso wie für die Berechnung der Grunderwerbsteuer kapitalisiert – und dieser Wert als Grundlage für die Maklercourtage genommen. Allerdings sind Makler freier in der Preisgestaltung als die Finanzbehörden.“

Auf der anderen Seite sind Verkäufe von Häusern, die auf Erbbaurechtsgrundstücken stehen, durchaus gängig. Wenn der Verkauf von einem Immobilienmakler vermittelt wurden, stellt dieser dafür eine Courtage in Rechnung. Deren Höhe kann variieren. In Hamburg liegt sie beispielsweise meist bei 6,25 Prozent einschließlich Mehrwertsteuer und ist üblicherweise vom Käufer zu zahlen. Die Bemessungsgrundlage der Courtage ist grundsätzlich der im Kaufvertrag angegebene Kaufpreis.


5. Laufende Kosten für das Grundstück

Da das Erbbaurecht ein grundstücksgleiches Recht ist, trägt der Erbbaurechtsnehmer im Allgemeinen alle laufenden Kosten, die für das Grundstück anfallen: zum Beispiel die Grundsteuer, die Müllabfuhr, Wasser und Abwasser. Abweichende Regelungen im Erbbaurechtsvertrag sind zwar möglich, bilden aber die Ausnahme.
„Genau wie beim Kauf eines Grundstücks fallen beim Kauf eines Erbbaurechts Kosten an, die vorher zu bedenken sind“, fasst Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands zusammen. „Aber: Auch diese sind in Summe günstiger als beim Erwerb eines Volleigentums.“

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  • Kniffelige Geldfragen
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Berlin, 06.02.2018

Koalitionsverhandlungen: Erbbaurechte könnten noch mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

  • Günstige Alternative zum Volleigentum
  • Schutz vor Grundstücksspekulationen

Die Verhandlungspartner der Großen Koalition im Bund haben ein Maßnahmenpaket für bezahlbaren Wohnraum vereinbart. Es umfasst unter anderem weitere Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau, eine Grundsteuerreform und ein sogenanntes Baukindergeld, das die Bildung von Wohneigentum unterstützen soll. Der Deutsche Erbbaurechtsverband begrüßt diese Maßnahmen. In seinen Augen fehlt dabei aber das Erbbaurecht als weiterer wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland.

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Beim Erwerb eines Erbbaurechts entfällt der Kaufpreis für das Grundstück. Stattdessen entrichtet der Erbbaurechtsnehmer regelmäßig den Erbbauzins als Entgelt für dessen Nutzung an den Erbbaurechtsgeber. Eigentümer des Hauses, das auf dem Grundstück steht – oder gebaut wird –, ist aber der Erbbaurechtsnehmer. Damit ist das Erbbaurecht insbesondere für Käuferinnen und Käufer mit wenig Eigenkapital eine günstige Alternative zum Volleigentum. In den 1950er- und 1960er-Jahren haben viele Kommunen in Deutschland dieses Instrument umfangreich genutzt, um Familien mit geringem Einkommen zu Wohneigentum zu verhelfen.

 

Erbbaurechte sind darüber hinaus ein gutes Mittel, um Bodenspekulationen zu verhindern. Denn die Grundstücke verbleiben im Eigentum des Erbbaurechtsgebers – dies sind meist Städte und Gemeinden.

 

Verstärkt Erbbaurechte ausgeben

„Es ist gut, dass die Verhandlungspartner der Großen Koalition dem Thema ,Wohnen‘ die notwendige Aufmerksamkeit schenken. Aber: Wenn es darum geht, die Grundstückspreise stabil zu halten und bezahlbares Wohneigentum zu fördern, drängt sich das Erbbaurecht geradezu auf. Es wäre deshalb folgerichtig, dieses Instrument ebenfalls in den Koalitionsvertrag aufzunehmen“, kommentiert Hans-Christian Biallas, der Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, die Verhandlungsergebnisse zur Bildung einer Großen Koalition. „Der Bund sollte ebenso wie Städte und Gemeinden verstärkt Erbbaurechte ausgeben. So kann die öffentliche Hand selbst die Konditionen für die Eigenheimkäufer bestimmen. Gleichzeitig sichert sie sich langfristig solide Einnahmen und schützt kostbaren Grund und Boden vor Immobilienspekulationen.“

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  • Luftbild einer Wohnsiedlung
  • Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband / Marcel Schauer / Fotolia.com
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Berlin, 27.12.2017

Wohneigentum bilden mit wenig Eigenkapital

In den eigenen vier Wänden wohnen, aber den Kaufpreis für das Grundstück sparen – das verspricht das Erbbaurecht. Dabei wird das Eigentum am Grundstück vom Eigentum am Haus getrennt. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. sagt, für wen sich dieses Instrument besonders lohnt.

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Der durchschnittliche Kaufpreis für Bauland ist in Deutschland seit 2011 kontinuierlich gestiegen. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) lag der Kaufwert pro Quadratmeter 2016 bei 127,93 Euro. Gleichzeitig wurde durch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie die Kreditvergabe noch strenger reglementiert. Für viele Interessenten ist es deshalb heute schwer, überhaupt Wohneigentum zu bilden. In dieser Situation kann das Erbbaurecht eine gute Alternative sein. Denn hierbei kauft Interessent nur das Haus, nicht aber das Grundstück. Stattdessen zahlt er einen Erbbauzins an den Grundstückseigentümer.

 

Bezahlbarer Weg aus der Miete ins Eigentum
Damit ist das Erbbaurecht insbesondere für Käufer interessant, die über wenig Liquidität verfügen oder ihr Eigenkapital schonen möchten. Außerdem lohnt es sich für alle, die einen bezahlbaren Weg aus der Miete ins Eigentum suchen, aber nicht in der Lage sind, auch noch hohe Grundstückskosten zu finanzieren. Auch für Menschen, die ihr Haus an die nachkommende Generation weitergeben möchten, ist das Erbbaurecht geeignet: Erstens laufen die Verträge meist sehr lange – nämlich bis zu 99 Jahre – und zweitens wird den Erbbaurechtsnehmern in der Regel nach Ablauf des Vertrages ein Verlängerungsangebot gemacht. Denn auch die Erbbaurechtsgeber sind an stabilen und langfristigen Verhältnissen interessiert.

 

Aktuell günstige Erbbauzinsen möglich
Laut einer Studie des Deutschen Erbbaurechtsverbandes aus dem Sommer 2017 liegt der Erbbauzins für Wohnimmobilien aktuell bei durchschnittlich 3,1 Prozent des Grundstückswertes pro Jahr. Doch angesichts der allgemein niedrigen Zinsen sind momentan auch günstigere Konditionen möglich. Die Stadt Hamburg hat beispielsweise den Erbbauzins auf 2,1 Prozent gesenkt. In Berlin sieht der Koalitionsvertrag vor, dass Erbbauzinsen abgesenkt werden können, um förderungswürdige Ziele zu verwirklichen.

Die größten Erbbaurechtsgeber in Deutschland sind Kommunen, Stiftungen und Kirchengemeinden. Wer sich für ein Erbbaurecht interessiert, sollte deshalb in seiner Stadt oder Gemeinde sowie bei Landeskirchenämtern und Bistümern nachfragen. Auch die großen Immobilienportale im Internet veröffentlichen Erbbaurechtsangebote.

www.erbbaurechtsverband.de

 

Über den Deutschen Erbbaurechtsverband:
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www.erbbaurechtsverband.de

 

  • Bild: Zweifamilienhaus
  • Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband / ArTo / Fotolia.com

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Erbbaurechtskongress 2017 in Nürnberg
Berlin, 27.11.2017

Erbbaurechtskongress 2018 in Leipzig

  • Größte Fachveranstaltung zum Thema im deutschsprachigen Raum
  • Vorträge aus Wissenschaft und Praxis
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Bereits zum fünften Mal trifft sich 2018 die deutsche Erbbaurechtsszene auf dem Erbbaurechtskongress. Dieser findet am 26. und 27. Februar 2018 in Leipzig statt. Veranstalter ist der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. Er erwartet circa 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Entscheider aus Stiftungen, Kirchen und Kommunen, Wissenschaftler, Juristen, Finanzexperten und Dienstleister.

 

Der Erbbaurechtskongress ist die größte Fachveranstaltung im deutschsprachigen Raum zum Thema. Hier kommt einmal jährlich die Branche zusammen, um sich in persönlichen Gesprächen auszutauschen und in Fachvorträgen weiterzubilden. Zum Programm gehören 2018 unter anderem die Vorstellung einer Studie über das Erbbaurecht in Deutschland und ein Vortrag von Prof. Shihe Fu von der Universität Chengdu über das Erbbaurecht in China. Prof. Dr. Johanna Schmidt-Räntsch, stellvertretende Vorsitzende des V. Zivilsenats am Bundesgerichtshof, stellt die aktuelle Rechtsprechung zum Erbbaurecht vor. Daneben bieten die Pausen und das Abendprogramm genug Raum für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 470,- Euro für Mitglieder des Deutschen Erbbaurechtsverbands und 590,- Euro für Nicht-Mitglieder. Veranstaltungsort ist das Radisson Blu Hotel in Leipzig. Weitere Informationen, das gesamte Kongressprogramm und Anmeldung unter: www.erbbaurechtsverband.de 

 

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www.erbbaurechtsverband.de

 

Akkreditierung als Journalist:
Journalisten zahlen keine Teilnahmegebühr für den Erbbaurechtskongress. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter info@christoph-kommunikation.de!

 

Bild:

  • Erbbaurechtskongress 2017 in Nürnberg
  • Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband/Thomas Kirchner
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Berlin, 21.10.2017

Burgen, Häfen, Sportarenen: Das sind Deutschlands prominenteste Erbbaurechte

Erbbaurechte kommen wieder in Mode. Denn sie können Bodenspekulationen verhindern und Menschen zu erschwinglichem Wohneigentum verhelfen. Aber nicht nur Privathäuser werden auf fremdem Grund gebaut. Auch zahlreiche bekannte Bauwerke in ganz Deutschland stehen auf Erbbaurechtsgrundstücken. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. hat einige spektakuläre Beispiele zusammengestellt.

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Häufig verbinden Kommunen Erbbaurechte mit einem bestimmten Verwendungszweck – wie der Sportförderung. Deshalb befinden sich oft Fußballplätze, Stadien und andere Sportstätten auf Erbbaurechtsgrundstücken. Prominente Beispiele hierfür sind die Allianz Arena in München und die Mercedes-Benz Arena in Stuttgart. Außerdem soll das neue Stadion für Hertha BSC in Berlin auf einem Erbbaurechtsgrundstück errichtet werden. In Hamburg sind die Horner Rennbahn und das Tennisstadion am Rothenbaum Erbbaurechte. 

 

Historisch oder hochmodern

Auch viele historische Bauwerke stehen auf fremdem Grund. Hierzu zählen die Hamburger Fischauktionshalle, das Kloster Rambin auf Rügen, das wiederaufgebaute Schloss Herrenhausen in Hannover sowie die Hahnentorburg und die Eigelsteintorburg in Köln.

 

Strategisch wichtige Grundstücke wechseln ebenfalls nur selten den Besitzer. Aus diesem Grund sind zum Beispiel der Hamburger Flughafen, die gewerblichen Flächen im Fischereihafen von Bremerhaven und der JadeWeserPort in Wilhelmshaven Erbbaurechte. 

 

Aber auch bei großen Neubauprojekten werden heute wieder vermehrt Erbbaurechte vergeben. Die neuen Konzertsäle in München, das DomRömer-Quartier in Frankfurt am Main und die Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Hermes-Papierfabrik in Düsseldorf sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Daneben gibt es überall in Deutschland bekannte Bauwerke, die auf Erbbaurechtsgrundstücken stehen. Hierzu zählen der Spreepark in Berlin ebenso wie der Europaturm in Frankfurt und der Stuttgarter Fernsehturm. 

 

„Für viele Grundstücke ist das Erbbaurecht die erste Wahl, weil der Eigentümer sie nicht endgültig aus der Hand geben möchte“, sagt Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtverbands. „Sehr oft sind die Erbbaurechtsgeber aber auch Kirchen und Stiftungen, die ihre Grundstücke gar nicht – oder nur in einem sehr engen rechtlichen Rahmen - verkaufen dürfen. Sie können auf diese Weise das Grundstück behalten und ihr Vermögen langfristig sichern.“

 

www.erbbaurechtsversband.de

 

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Bilder:  

1. Allianz Arena in München
Quelle: Allianz-Arena München Stadion GmbH
9. Hamburg Airport „Helmut Schmidt“
Quelle: Flughafen Hamburg GmbH / Michael Penner
2. Mercedes-Benz Arena, Stuttgart
Quelle: StadionNeckarPark /Arnim Kilgus
10. Bremerhaven, Windpark
Quelle: bremenports
3. Horner Rennbahn, Hamburg
Quelle: Hamburger Rennclub e.V. 
11. JadeWeserPort, Wilhelmshaven
Quelle: JadeWeserPort Wilhelmshaven
4. Tennisstadion am Rothenbaum, Hamburg
Quelle: Deutscher Tennisbund e.V. 
12. DomRömer-Quartier, Frankfurt am Main
Quelle: DomRömer GmbH, Martin Leissl
5. Altonaer Fischauktionshalle, Hamburg
Quelle: Altonaer Fischauktionshalle Hamburg Betriebs GmbH
13. Alte Papierfabrik, Düsseldorf
Quelle: Rialto Capital AG
6. Kloster Rambin auf Rügen 
Quelle: Tourismuszentrale Rügen / Christian Thiele
14. Spreepark, Berlin
Quelle: Grün Berlin GmbH / Manuel Frauendorf Fotografie
7. Schloss Herrenhausen, Hannover
Quelle: Eberhard Franke für VolkswagenStiftung
15. Europaturm, Frankfurt am Main
Quelle: Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
8. Eigelsteintorburg, Köln
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Berlin, 13.10.2017

Gewerbeimmobilien auf Erbbaugrundstücken – lohnt sich das?

Erbbaurechte werden überwiegend zur Wohnnutzung eingesetzt. Dabei bieten sie gerade für die Betreiber von gewerblichen Immobilien finanzielle Vorteile. Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. fasst sie zusammen.

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Nur knapp 18 Prozent aller Erbbaurechte in Deutschland werden für Gewerbeimmobilien vergeben. Das geht aus einer Befragung des Deutschen Erbbaurechtsverbands e.V. aus dem Jahr 2017 hervor. Bei diesen gewerblich genutzten Erbbaurechten beträgt der Erbbauzins durchschnittlich 4,3 Prozent des Grundstückswertes pro Jahr. Damit liegt er zwar etwas höher als der durchschnittliche Erbbauzins für Wohnimmobilien (3,1). Das liegt zum Beispiel daran, dass im wohnwirtschaftlichen Bereich oft Erbbaurechte bewusst günstig vergeben werden, um Wohneigentum zu fördern. 

Aber: Gerade für die Eigentümer von Gewerbeimmobilien kann das Erbbaurecht finanziell eine interessante Alternative sein. Zum einen spart der Erbbaurechtsnehmer die Kosten für den Kauf des Grundstücks. Hierdurch fällt der – meist notwendige – Kredit für den Kauf oder den Bau der Immobilie geringer aus und das Unternehmen erhält sich mehr Liquidität. 

 

Grundstückskosten von der Steuer absetzen

Zum anderen ergeben sich insbesondere für Unternehmen steuerliche Vorteile: Denn sie können den Erbbauzins vollständig von der Steuer abgesetzen – im Gegensatz zu den Kosten für einen Grundstückskauf. Die Laufzeiten des Erbbaurechtsvertrags können dabei flexibel verhandelt werden. Optionsrechte auf Verlängerungen sind im gewerblichen Bereich üblich. So können die Erbbaurechtsnehmer die Laufzeiten auf die Bedürfnisse ihres Unternehmens anpassen. 

Die Erbbaurechtsgeber sind meist Kommunen, kirchliche Organisationen oder Stiftungen. Prominente gewerblich genutzte Erbbaurechte sind zum Beispiel die Keksfabrik Bahlsen bei Hannover, der Helmut-Schmidt-Flughafen in Hamburg, die Allianz Arena in München, der JadeWeserPort in Wilhelmshaven und verschiedene Flächen des Bremerhavener Hafens. „Aber auch für kleinere Gewerbeobjekte kann sich ein Erbbaurecht im Vergleich zum Grundstückskauf lohnen“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Denn die Erbbaurechtsnehmer haben nahezu die gleichen Rechte wie Grundstückseigentümer, erhalten sich aber mehr finanziellen Spielraum und sparen Steuern. Der Zeitpunkt ist günstig, denn viele Erbbaurechtsgeber vergeben jetzt Erbbaurechte zu relativ niedrigen Zinsen, um auf die allgemeine Niedrigzinsphase zu reagieren.“

 

www.erbbaurechtsversband.de

 

Über den Deutschen Erbbaurechtsverband: 
Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. wurde 2013 gegründet. Er ist ein Zusammenschluss aus namhaften Erbbaurechtsausgebern, die bundesweit einen erheblichen Anteil der im Erbbaurecht ausgegebenen Flächen repräsentieren, sowie Dienstleistern der Branche. Der Deutsche Erbbaurechtsverband vertritt die Interessen der Erbbaurechtsgeber in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit, Medien, Politik und Verwaltung und versteht sich als universeller Ansprechpartner zum Thema Erbbaurecht. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Der Präsident des Verbandes ist Hans Christian Biallas. Geschäftsführer ist Dr. Matthias Nagel. www.erbbaurechtsverband.de

 

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Bild: 

  • Geschäftsgebäude
  • Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband e.V. / KB3 / fotolia.com

 
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Berlin, 28.08.2017

Studie zum Erbbaurecht erschienen: Grundstückseigentümer wollen neue Erbbaurechte ausgeben

Welche Rolle spielt das Erbbaurecht auf dem deutschen Wohnungsmarkt? Werden die Grundstückseigentümer in den kommenden Jahren neue Erbbaurechte vergeben? Wo sind diese besonders attraktiv? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. jetzt eine Studie herausgebracht. Durchgeführt wurde die Untersuchung vom Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte.

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Insgesamt erfasst die Studie gut 90.000 Erbbaurechte aus ganz Deutschland. Davon entfallen 69 Prozent auf Wohnhäuser, 18 Prozent auf Gewerbeimmobilien und 11 Prozent auf sonstige Zwecke. Hierzu zählen in erster Linie Vereine oder soziale Einrichtungen wie beispielsweise Kindergärten. 65 Prozent der befragten Erbbaurechtsgeber waren Kommunen oder kommunale Unternehmen, gefolgt von 14 Prozent privatwirtschaftlichen und 9 Prozent kirchlichen Grundstückseigentümern. 

 

Mehr als ein Fünftel des Grundbesitzes

Die meisten Erbbaurechtsgeber (79 Prozent) verwalten bis zu 500 Erbbaurechte, nur 10 Prozent mehr als 2.000. Im Durchschnitt machen die Erbbaurechte mehr als ein Fünftel (21,5 Prozent) des Grundbesitzes der Befragten aus. Dennoch war fast die Hälfte von ihnen (49 Prozent) der Meinung, dass das Erbbaurecht auf dem deutschen Wohnungsmarkt keine große Rolle spiele. 

Dies könnte sich in den nächsten Jahren ändern. Denn 56 Prozent der Grundstückseigentümer wollen in den kommenden Jahren neue Erbbaurechte ausgeben. 24 Prozent werden dies eventuell tun. Wer neue Erbbaurechte vergibt, tut dies einerseits, um seine Grundstücke zu sichern und sein Vermögen gut anzulegen. Andererseits werden Erbbaurechte für soziale Zwecke, zur Förderung von Wohneigentum und zur Unterstützung junger Familien eingesetzt.  

Mehr als die Hälfte der befragten Organisationen (52 Prozent) schätzt Erbbaugrundstücke vor allem in Großstädten als attraktiv ein. Nur 14 Prozent sagen, dass sie auch außerhalb von Ballungsräumen stark nachgefragt werden. 

„Unsere Studie liefert erstmals einen Überblick über die Erbbaurechtslandschaft in Deutschland“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. „Sie zeigt, dass wir in den nächsten Jahren eine zunehmende Dynamik in diesem Bereich erwarten können und dass es sich dabei nicht um ein seltenes Nischenprodukt handelt. Vielmehr erkennen auch immer mehr Kommunen den möglichen Mehrwert einer Erbbaurechtsvergabe – auch als Antwort auf die immer weiter steigenden Bodenwerte.“

 

Über die Studie: 
Die „Studie zum Erbbaurecht“ führte das Hamburger Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte im Frühjahr 2017 im Auftrag des Deutschen Erbbaurechtsverbands durch. Sie liefert eine erste Datenbasis zu Anzahl und Verteilung von Erbbaugrundstücken in Deutschland. Darüber hinaus erhebt sie Informationen zu Strategien von Erbbaurechtsgebern bei der Vertragsverlängerung. Die Studie wurde als Online-Befragung unter Erbbaurechtsgebern durchgeführt. Insgesamt wurden dafür 600 Kommunen, kirchliche Einrichtungen und Privatpersonen angeschrieben. Da es allerdings keine umfassende Statistik über Erbbaurechte in Deutschland gibt, ist die Grundgesamtheit unbekannt und die Repräsentativität der Studie nicht überprüfbar. 

 

Über den Deutschen Erbbaurechtsverband: 
Der Deutsche Erbbaurechtsverband e. V. wurde 2013 gegründet. Er ist ein Zusammenschluss aus namhaften Erbbaurechtsgebern, die bundesweit einen erheblichen Anteil der im Erbbaurecht ausgegebenen Flächen repräsentieren, sowie Dienstleistern der Branche. Der Deutsche Erbbaurechtsverband vertritt die Interessen der Erbbaurechtsgeber in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit, Medien, Politik und Verwaltung und versteht sich als universeller Ansprechpartner zum Thema Erbbaurecht. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Der Präsident des Verbandes ist Hans Christian Biallas. Geschäftsführer ist Dr. Matthias Nagel. www.erbbaurechtsverband.de    

 

Bild: 
Geplante Vergabe von Erbbaurechten in den kommenden Jahren
Quelle: Deutscher Erbbaurechtsverband e.V. / Analyse & Konzepte
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01.07.2017

Neue Perspektiven auf einen Klassiker: „Rote Seiten“ zum Erbbaurecht erschienen

Sechsmal pro Jahr veröffentlicht der Erich Schmidt Verlag die „Roten Seiten“ als Beileger zur Zeitschrift „Stiftung und Sponsoring“. Darin werden spezielle Themen des Non-Profit-Bereichs besonders ausführlich behandelt.

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Im Juni 2017 widmete der Verlag die „Roten Seiten“ – schon zum zweiten Mal seit 2014 – dem Thema „Erbbaurecht“. Der Deutsche Erbbaurechtsverband war Mitherausgeber und steuerte die Inhalte bei.

 

Im Ergebnis zeigen die „Roten Seiten“ viele neue und aktuelle Perspektiven auf das Erbbaurecht wie zum Beispiel

  • das Erbbaurecht als Vermögensanlage für Stiftungen, 
  • die Banken- und Gutachterperspektive, 
  • Anforderungen an den Erbbaurechtsvertrag, 
  • steuerliche Fragestellungen und 
  • rechtliche Fallstricke. 

 

Als Autoren konnte der Erbbaurechtsverband einige seiner Mitglieder sowie Referenten des 4. Erbbaurechtskongresses gewinnen. Wir danken allen, die mitgewirkt haben, für Ihre Mühe! Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 

 

Die „Roten Seiten“ stehen hier zum Download zur Verfügung oder können kontenfrei als Print-Exemplare angefordert werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Nura Ayache unter nura.ayache(at)erbbaurechtsverband.de.
 

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26.06.2017

Save the date! 5. Erbbaurechtskongress am 26. und 27. Februar 2018

2018 lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband bereits zum fünften Mal zum Erbbaurechtskongress ein. Am 26. und 27. Februar treffen sich Mitglieder sowie Interessierte aus Wissenschaft und Praxis, um Fachvorträge zu hören und sich zum Erbbaurecht auszutauschen. 

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Auf dem Programm stehen 2018 unter anderem folgende Themen: 

  • Erbbaurecht in der Rechtsprechung
  • Systemgestützte Verwaltung von Erbbaurechten
  • Erbbaurecht in Kommunikation und Marketing
  • Übertragung von Erbbaurechten
  • Zustimmungserfordernisse nach WEG und ErbbauRG

 

Der Erbbaurechtsverband freut sich, dass außerdem ein Experte aus China zugesagt hat, einen Vortrag über das dortige Erbbaurecht zu halten. 

 

Mitten in Leipzig

Der Deutsche Erbbaurechtsverband rechnet – nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre – mit mindestens 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Veranstaltungsort ist das Radisson Blu Hotel Leipzig. „Nach Hannover und Nürnberg war es an der Zeit, mit dem Kongress einmal in den Osten Deutschlands zu kommen“, sagt Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbands. Das Tagungshotel liegt mitten Stadtzentrum. Direkt gegenüber befinden sich das weltberühmte Gewandhaus zu Leipzig, die Oper und das Paulinum. 

 

Sobald das Programm steht und die Anmeldung möglich ist, informiert der Deutsche Erbbaurechtsverband seine Mitglieder per E-Mail und auf seiner Website. Wer Fragen zum Kongress hat, kann sich jederzeit an Nura Ayache wenden: nura.ayache@erbbaurechtsverband.de. 

 

  • Bild: Blick vom Turm des Neuen Rathauses in Leipzig 
  • Quelle: Stadt Leipzig

 

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03. Mai 2017

Studie zum Erbbaurecht in Deutschland

Der Deutsche Erbbaurechtsverband e.V. startet Anfang Mai 2017 eine umfangreiche Studie, um erstmals belastbare Zahlen zum Erbbaurecht in Deutschland zu erhalten. Hierfür hat der Verband das Hamburger Marktforschungsunternehmen „Analyse & Konzepte“ beauftragt.

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Gemeinsam mit "Analyse & Konzepte" wurde ein Fragebogen für Bestandshalter entwickelt. Dieser ist online verfügbar. Darin geht es unter anderem um den aktuellen Bestand an Erbbaurechten, aber auch um Prognosen, wie sich dieser Bestand in Zukunft entwickeln wird. Außerdem untersucht die Studie, wie die Befragten die Potenziale und die Bedeutung des Erbbaurechts bewerten. 

 

Auch die Mitglieder des Deutschen Erbbaurechtsverbandes erhalten eine E-Mail mit der Bitte, sich an der Befragung zu beteiligen. 

 

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit, indem Sie an der Studie teilnehmen und den Link zur Befragung auch an andere Bestandshalter weiterleiten! 

 

Die Feldphase soll im Juni abgeschlossen sein. Die Ergebnisse werden uns voraussichtlich im Juli 2017 vorliegen. Hierüber werden wir Sie dann selbstverständlich informieren. 

 

Hier geht’s zur Befragung: www.analyse-konzepte.de/erbbaurecht/

 

Bei Fragen zur Erbbaurechtsstudie steht Ihnen Nura Ayache unter info(at)erbbaurechtsverband.de zur Verfügung. 

 

Bildquelle: Marcel Schauer / Fotolia.com

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01. März 2017

Mehr als 90 Teilnehmer auf dem 4. Erbbaurechtskongress

Zum 4. Erbbaurechtskongress, der am 20. und 21. Februar 2017 in Nürnberg stattfand, begrüßte der Deutsche Erbbaurechtsverband mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Darunter waren viele große Bestandshalter wie Stiftungen und Kommunen ebenso wie Gutachter, Juristen und Finanzexperten.

 

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Verbandes, Hans-Christian Biallas, übernahmen am Nachmittag des ersten Kongresstages die Referenten das Wort. In vier Vorträgen setzten sie sich mit ganz unterschiedlichen Perspektiven auf das Erbbaurecht auseinander – zum Beispiel mit der Bankensicht, mit Aspekten der Grundsteuer, der nachhaltigen Bestandsplanung und der Gestaltung der Erbbaurechtsverträge. Der Abend gab beim gemeinsamen Essen Raum für vertiefende Gespräche und Kontaktpflege.

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Marktgerechter Zins und rechtliche Fallstricke

Am Vormittag des zweiten Tages standen rechtliche Fallstricke und steuerliche Aspekte des Erbbaurechts, der marktgerechte Erbbauzins sowie das Erbbaurecht als Antwort auf die Wohnimmobilienkreditrichtlinie auf dem Programm. Als Moderator des Kongresses überzeugte abermals Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz und Vorstandsmitglied des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, der professionell und unterhaltsam durch das Programm führte.

Jedes Jahr kommen mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unserem Erbbaurechtskongress“, freut sich Dr. Matthias Nagel, der Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes. „Das zeigt uns: Das Thema braucht einen Rahmen für den professionellen Austausch. Insbesondere angesichts der politischen Diskussion um knappen Wohnraum und die Bezahlbarkeit des Wohnens hat das Erbbaurecht gute Antworten zu bieten.

Der Termin für den 5. Erbbaurechtskongress steht bereits fest: Er soll am 26. und 27. Februar in Leipzig stattfinden. Wer über die Planung auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann unter info@erbbaurechtsverband.de Informationen anfordern.

 

  • Bildquelle: Deutscher Erbbaurechtsverband e.V. / Thomas Kirchner
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4. Erbbaurechtskongress des Deutschen Erbbaurechtsverbands
15. Nov. 2016

Einladung zum 4. Erbbaurechtskongress im Februar 2017

Am 20. & 21. Februar 2017 lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband zum vierten Mal zu seiner jährlichen, öffentlichen Fachtagung nach Nürnberg ein. Die Vorträge thematisieren unter anderem steuerliche Aspekte des Erbbaurechts. Für die Gestaltung des Vertragswerkes und der geplanten Reform der Grundsteuer stellen sich in diesem Zusammenhang auch steuerrechtliche Fragen bei Ablauf von Erbbaurechtsverträgen.

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Das Programm und weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie hier.


   

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Erklärlungs-Video zum Erbbaurecht
12. Mai 2016

Video zum Erbbaurecht erschienen

Unter Beteiligung der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau und der Klosterkammer Hannover haben wir ein Erklärungsvideo zum Erbbaurecht erstellt, das wir hier präsentieren.

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Bitte folgen Sie diesem Link zum Video.
   

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2. Erbbaurechtskongress des DEV
04. Dez. 2015

Einladung zum 3. Erbbaurechtskongress im Februar 2016

Am 22. & 23. Februar 2016 ist es wieder soweit. Unter dem Titel 'Neugeschäft mit Erbbaurechten – Überlegungen, Konditionen und Rechtsfragen bei Neuabschluss oder Erneuerung von Erbbaurechten' lädt der Deutsche Erbbaurechtsverband zu seiner jährlichen, öffentlichen Fachtagung nach Hannover ein.

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Das Programm und weitere Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie hier.


   

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2. Erbbaurechtskongress des DEV
26. Feb. 2015

Erbbaurechtskongress wird zum geschätzten Dialog und Erfahrungsaustausch für Anwender und Interessierte

Bereits zum zweiten Mal seit seiner Gründung 2013 trafen sich Anwender und Interessierte des Erbbaurechts zum gemeinsamen Dialog. In diesem Jahr fand der Kongress Ende Februar im Schlosshotel Kassel statt.

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Demographischer Wandel, Angebotsknappheit an geeigneten Freiflächen und explodierende Grundstückspreise sind nicht mehr nur Themen, die Ballungsgebiete betreffen. Längst haben diese Problemstellungen in allen Regionen Einzug erhalten.

Unter diesen Vorzeichen wurde sehr praxisnah und lebendig während des zweitägigen Treffens des Erbbaurechtsverbands e.V. durch die geladenen Referenten informiert und mit den Teilnhemern diskutiert. Unter dem diesjährigen Hauptmotto „Erbbaurecht – ein wirtschaftliches und strategisches Instrument der Immobilienwirtschaft“ beleuchteten führende Experten aus dem In- und Ausland in Ihren Vorträgen u.a. die Themen: „Das Erbbaurecht – ein modernes Instrument zur Gestaltung von Eigentumsbeziehungen“, und „Stadtplanung und Bodenpolitik durch Erbbaurechte“.

Insgesamt wurde facettenreich dargestellt, dass die Bedeutung des Erbbaurechts als Alternative zum Grundstückstauf in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Mehr erfahren Sie im umfassenden Nachbericht zum Erbbaurechtskongress 2015.

 


   

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'Rote Seiten' zum Erbbaurecht erschienen
15. Okt. 2014

'Rote Seiten' zum Erbbaurecht erschienen

Die Zeitschrift Stiftung & Sponsoring hat in ihrer aktuellen Oktoberausgabe eine Beilage zum Thema Erbbaurecht herausgegeben.

Die Autoren rund um den Herausgeber Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, legen aus unterschiedlicher Perspektive dar, dass das Erbbaurecht für Stiftungen mit Grundbesitz eine sinnvolle Art der Vermögensverwaltung darstellen kann.

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Inhaltliche Schwerpunkte: Vertragsgestaltung, Berechnung des Erbbauzinses, Wertsicherung und Entschädigung, Verwaltung von Erbbaurechten, Erbbaurechte in den neuen Bundesländern nach dem Sachenrechts­bereinigungsgesetz.

Ein Muster- Erbbaurechtsvertrag wird ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die Aktuelle Ausgabe der 'Roten Seiten' (5/2015) stellen wir als Download zur Verfügung.

Druck-Exemplare erhalten Sie kostenfrei auf Anfrage unter: info(at)erbbaurechtsverband.de



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1. Jahrestagung des DEV
04. Feb. 2014

Rückblick auf 1. Jahrestagung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

Die erste Jahrestagung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes ist Ende Januar mit viel positiver Resonanz zu Ende gegangen.

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Großes Lob galt den Referenten, die in ihren Vorträgen ein breites Spektrum der Erbbaurechtspraxis auf hohem Niveau beleuchteten. Doch nicht nur die fachliche Expertise stand auf dem Programm. Bei dieser ersten Tagung ging es um das gegenseitige Kennenlernen und die öffentliche Wahrnehmung des Erbbaurechts, wie in vielen Gesprächen rund um die Tagung zu hören war.

Einen ausführlichen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie hier.


   

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Erbbaurecht neu entdecken – Kurzportrait Deutscher Erbbaurechtsverband
15. Okt. 2013

Kurzportrait Erbbaurechtsverband erschienen

In einer Kurzbroschüre stellt sich der Deutsche Erbbaurechtsverband vor und informiert über seine Anliegen und Ziele.

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Das Faltblatt kann kostenfrei unter info(at)erbbaurechtsverband.de bestellt werden.



Die pdf-Version steht hier zum Download bereit.

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Kooperation mit vhw
08. Okt. 2013

Kooperation bei der Vortragsreihe zum Erbbaurecht

Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw) und der Deutsche Erbbaurechtsverband entwickeln eine gemeinsame Vortragsreihe zum Thema Erbbaurecht.



Anfang November startet eine gemeinsame Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem im Fortbildungswesen sehr erfahrenen Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. (vhw).

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Die ersten beiden Vorträge mit dem Titel  „Der Erbbauzins – Neuvereinbarung und Anpassung“‚ werden von Dr. Matthias Nagel, Geschäftsführer des Deutschen Erbbaurechtsverbandes, gehalten. Weitere Vortragsthemen und Termine sind in Vorbereitung.



Mehr Infos und Anmeldung unter www.vhw.de

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Der Tagesspiegel: Das Erbbaurecht gewinnt wieder an Bedeutung
04. Sep. 2013

Der Tagesspiegel: Das Erbbaurecht gewinnt in Berlin wieder an Bedeutung

Ratenzahlung statt Kaufpreis – Das Erbbaurecht gewinnt für die Stadtentwicklung  in Berlin wieder an Bedeutung. Der Tagesspiegel berichtet.

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28. Mai 2013

Zwei Beiträge zum Thema Erbbaurecht im Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft"

Das Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft" berichtet in zwei Beiträgen über die Anwendung des Erbbaurechts in der Wohnungswirtschaft und über die Hintergründe zur Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes in Berlin.

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Download als pdf:

Erbbaurecht DW 06_2013.pdf (300 KB)



Weitere Infos unter www.diewohnungswirtschaft.de

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Stiftung & Sponsering berichtet über den Deutschen Erbbaurechtsverband
15. Mai 2013

"Stiftung & Sponsering" über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

"Stiftung & Sponsoring", das Magazin für Nonprofit-Management und -Marketing berichtet in ihrer Rubrik "Organisation & Finanzen" über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

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Mehr Infos unter www.stiftung-sponsoring.de

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15. Mai 2013

Neuentdeckung eines Klassikers: Deutscher Erbbaurechtsverband in Berlin gegründet

Erwerb von Immobilieneigentum ohne Grundstückskauf möglich –
Gut 100-jähriges Erbbaurecht bietet neue Chancen für private wie betriebliche Bauten in Deutschland bei hohen Grundstückspreisen.

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In Berlin wurde von mehreren großen Einrichtungen und Stiftungen, die Erbbaugrundstücke zur Verfügung stellen, der Deutsche Erbbaurechtsverband gegründet. Unter ihnen befindet sich etwa die Klosterkammer Hannover, die Evangelische Stiftung Pflege Schönau, das Erzbistum Freiburg, die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz oder die Hilfswerk-Siedlung in Berlin.

Hohe und weiter steigende Grundstückspreise in Deutschland verhelfen einem altbewährten Rechtsinstrument zu neuer Attraktivität. So kann durch das Erbbaurecht das Eigentum an einem Grundstück vom Eigentum an darauf stehenden Gebäuden getrennt werden. Diese Möglichkeit wurde bereits vor gut 100 Jahren im deutschen Gesetz geschaffen. „Wer also ein Haus bauen oder kaufen will, muss beim Erbbaurecht das Grundstück nicht mit finanzieren“, erklärt Hans-Christian Biallas, der neue Präsident des Deutschen Erbbaurechtsverbandes in Berlin. „Angesichts der heutigen Situation am deutschen Immobilienmarkt halten wir daher das Erbbaurecht für ein ebenso hochaktuelles und wie langjährig bewährtes Instrument, für dessen Bekanntmachung und weitere Verbreitung wir uns verstärkt nun einsetzen und einbringen möchten.“

„Über das Erbbaurecht können auch Grundstücke aus Stiftungsvermögen oder kirchlichem Besitz an den Markt zur Bebauung gelangen“, erklärt der Vize-Präsident des neuen Verbandes, Ingo Strugalla. „So können vermehrt private wie betriebliche Bauten liquiditätsschonend entstehen. Denn das „Nutzen können“ wird beim Erbbaurecht vor das „Kaufen müssen“ gestellt. Insbesondere für junge Bevölkerungskreise kann dies attraktiv sein, wie etwa die Entwicklung des Car-Sharing in Deutschland zeigt.“

Kein Immobilieneigentum zweiter Klasse


Vorbehalte gegenüber dem Erbbaurecht beziehen sich bislang etwa oft auf die begrenzte Laufzeit von Erbbauverträgen, die meist zwischen 60 und 99 Jahren liegt. „In der Praxis aber können auslaufende Erbbaurechtsverträge beliebig oft erneuert werden“, erklärt Hans-Christian Biallas, „zudem sind gesetzlich auch längere Laufzeiten als 99 Jahre möglich.“

Der Deutsche Erbbaurechtsverband will daher auf seiner Website www.erbbaurechtsverband.de Informationen und Erklärungen zum Erbbaurecht bundesweit verfügbar machen. Zudem soll über den neuen Verband ein Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zum Erbbaurecht angeregt werden und hierzu entsprechende Veranstaltungen organisiert und Informationsschriften publiziert werden.

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KVI im Dialog – Deutscher Erbbaurechtsverband
15. Mai 2013

KVI im Dialog – Bericht anlässlich der Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes

Das Magazin für Führungskräfte in Kirchen und kirchlichen Organisationen berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über die Gründung des Deutschen Erbbaurechtsverbandes.



Der in der Rubrik Facility Management erschienene Beitrag schildert die Hintergründe zur Gründung des Verbandes und gibt einen Überblick zur aktuellen Situation des Immobilienmarktes und des Erbbaurechts in Deutschland.

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Download als pdf:


KVI im Dialog – Deutscher Erbbaurechtsverband.pdf (627 KB)



Weitere Infos unter www.kviid.de

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Deutscher Erbbaurechtsverband e. V.
Littenstraße 10, 10179 Berlin
Tel 0511 - 20 28 13 - 298
info@erbbaurechtsverband.de
www.erbbaurechtsverband.de